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Der Autor über sein Philosophieverständnis

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Erfolgsleere / Philosophie für die Arbeitswelt
ca. 200 Seiten Klappenbroschur
€ 15,- (D) / € 15.50 (A)
ISBN 978-3-495-49096

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Erfolgsleere

Philosophie für die Arbeitswelt

In der Arbeitswelt Erfolg zu haben verlangt, sich rational und ehrgeizig zu verausgaben. Die Sinnfragen bleiben zu Hause, Eigensinn und Ideale schleifen sich ab. Die Industriegesellschaft kann Menschen zu charakterlosen Funktionären machen. Sie leiten dann mit derselben stummen Professionalität eine Schule oder eine »Investmentbank«, stellen ebenso fleißig und loyal Bücher oder Bomben her.

Wie sind unsere Arbeitswelten entstanden – und wie funktionieren sie? Warum fasziniert, fesselt und verdummt uns der Ehrgeiz? Warum sollten wir uns gegen die Durchformung unseres Daseins durch die Karriere wehren? Und wie ermöglicht es das Philosophieren, sich eine eigene Lebensweise zu bewahren? Das sind die Fragen der Philosophie für die Arbeitswelt.

Erfolgsleere

Philosophie für die Arbeitswelt

In der Arbeitswelt Erfolg zu haben verlangt, sich rational und ehrgeizig zu verausgaben. Die Sinnfragen bleiben zu Hause, Eigensinn und Ideale schleifen sich ab. Die Industriegesellschaft kann Menschen zu charakterlosen Funktionären machen. Sie leiten dann mit derselben stummen Professionalität eine Schule oder eine »Investmentbank«, stellen ebenso fleißig und loyal Bücher oder Bomben her.

Wie sind unsere Arbeitswelten entstanden – und wie funktionieren sie? Warum fasziniert, fesselt und verdummt uns der Ehrgeiz? Warum sollten wir uns gegen die Durchformung unseres Daseins durch die Karriere wehren? Und wie ermöglicht es das Philosophieren, sich eine eigene Lebensweise zu bewahren? Das sind die Fragen der Philosophie für die Arbeitswelt.

»In unterschiedlichen Arbeitswelten sind wir emsig, ehrgeizig und professionell am Werk – und dabei kommt das Elend in den Abendnachrichten heraus.

Was stellt die Arbeitswelt mit uns an?«

»Die Betriebsbedingungen eines Systems spiegeln sich in den Wahnvorstellungen seiner Bewohner.

Welche Wahnvorstellungen sind bei uns üblich?«

»Unser Ehrgeiz ist das Geschirr, in das wir eingespannt werden, und über dessen (mehr oder minder) gepolsterten Riemen wir dann den Karren des industriellen Betriebs ziehen. Die Athleten und Asketen dieser Konformierung, die sich voll Eifer und Entschlossenheit ins Joch werfen, sind die Ehrgeizigen.

Ehrgeiz ist die Leittugend der Industriegesellschaft und auch ihre charakteristische Form des Wahnsinns.«

»Unser Kampf gegen die völlige Durchformung unseres Daseins durch die Karriere ist unser Ringen darum, keine Idioten zu sein.«

»In unterschiedlichen Arbeitswelten sind wir emsig, ehrgeizig und professionell am Werk – und dabei kommt das Elend in den Abendnachrichten heraus.

Was stellt die Arbeitswelt mit uns an?«

»Die Betriebsbedingungen eines Systems spiegeln sich in den Wahnvorstellungen seiner Bewohner.

Welche Wahnvorstellungen sind bei uns üblich?«

»Unser Ehrgeiz ist das Geschirr, in das wir eingespannt werden, und über dessen (mehr oder minder) gepolsterten Riemen wir dann den Karren des industriellen Betriebs ziehen. Die Athleten und Asketen dieser Konformierung, die sich voll Eifer und Entschlossenheit ins Joch werfen, sind die Ehrgeizigen.

Ehrgeiz ist die Leittugend der Industriegesellschaft und auch ihre charakteristische Form des Wahnsinns.«

»Unser Kampf gegen die völlige Durchformung unseres Daseins durch die Karriere ist unser Ringen darum, keine Idioten zu sein.«

Michael Andrick

Ich bin promovierter Philosoph und arbeite aktuell als Direktor für Digitale Transformation im Bayer-Konzern. Das Karrieremachen als Führungskraft kenne ich aus eigener Erfahrung in Deutschland und den USA. 13 Jahren in zwei Großunternehmen haben viele Fragen aufgeworfen, und ich musste sie einmal durchdenken: Wie sind die Institutionen, in denen wir unseren Erfolg suchen, überhaupt entstanden? Haben sie eine bestimmte innere Logik? Welche Denk- und Handlungsmuster müssen wir verinnerlichen, wenn wir den Erfolg wollen? Welche Art von Charakteren begünstigt und produziert der industrielle Betrieb?

Ist die ehrgeizige Konformität und das „Netzwerken“ mit den Mächtigen der Weg zur Erfüllung? Oder nicht eher der Weg in die Selbstentfremdung und moralische Abstumpfung – in die Erfolgsleere?

Mein Buch ist für alle geschrieben, die arbeiten gehen – nicht nur für akademische „Leseprofis“. Es ist eine Philosophie geworden, die meine angewöhnten Vorurteile über Arbeit, Status und Erfolg gründlich über den Haufen geworfen hat.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

 

Haben Sie Rückmeldungen
zum Buch oder Anfragen an den Autor?

Andrick anderswo

„Anmerkungen zum Sinn der Arbeit“

Artikel

Haufe New Management

„Was ist
Führung?“

Artikel

Haufe New Management

„Elende
Organisation“

Essay

Hohe Luft Magazin

„Die Karriere
und ihr Erfolg“

Essay

Agora42

„Wann sind wir
erfolgreich?“

Artikel

Haufe New Management

„Arbeitswelt und Wirklichkeit“

Artikel

Haufe New Management

Andere über Andrick

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Rezension von Udo Brandes
NachDenkSeiten.de

Die Lektüre lohnt! Es ist ein Buch, das nach der Lektüre noch lange in einem nachhallt und im besten Fall zu einem besseren, nämlich wirklich eigenem Leben führen kann […] Mein Problem beim Schreiben dieser Rezension war, dass Andricks Buch dermaßen viele interessante Analysen und Erkenntnisse enthält, dass ich am liebsten das halbe Buch zitiert hätte. Selten habe ich eine so präzise und entlarvende Beschreibung unserer gesellschaftlichen Realität gelesen.

{

Rezension von Michael O. R. Kröher
Harvard Business Manager (04/2020)

Für Andrick ist das, was in der postmodernen Arbeitswelt als Erfolg honoriert wird, ein „Rauschmittel und Manipulationsinstrument“, „eine lauwarme Erlösung“ […] Gegen das fatale Vergöttern von Erfolg, argumentiert Andrick, hilft nur ein selbstbestimmtes Denken, Philosophieren in ideeller Freiheit, befördert durch reflektierte Führungskräfte. Das klingt bisweilen rigide und anachronistisch. Doch liest sich der linear aufgebaute Text rational, die Sprache setzt sich wohltuend ab vom Wortgeklingel der Psycho- und Ratgeberliteratur und verlockt zur Auseinandersetzung mit den steilen Thesen.

{

Rezension von Thomas Vašek
Hohe Luft Magazin für Philosophie

Andricks These ist ebenso überraschend wie einleuchtend. Die moderne Industriegesellschaft organisiert Erfolg und Ehrgeiz, eben dadurch vermag sie es, die Identitätssuche der Menschen für ihre Zwecke einzuspannen. […] Die Philosophie kann uns helfen, so Andrick, uns diesen Mechanismen zu entziehen und eine eigene Lebensweise zu bewahren.

{

Buchempfehlung 
Fachverband Werte und Normen

 Der Autor analysiert schonungslos die Mechanismen unseres modernen Lebensstils und legt für jedermann nachvollziehbar dar, dass die moderne Arbeitswelt (sowie das Streben nach Status und Erfolg) darauf ausgelegt ist, den Menschen in eine Sinn-Leere zu treiben. Diese Sinn-Leere sorgt in perfider Art und Weise dafür, dass der einzelne immer mehr nach dem verlangt, was ihn zuvor die Sinn-Krise gestürzt hat: Arbeit und Erfolg. Warum? Weil es der modernen Arbeitswelt gelungen ist, den Menschen von allen anderen Sinn-Angeboten abzuschirmen – nur noch in der Sinn-Leere findet er eine „sinnvolle“ Beschäftigung.