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Andere über Andrick

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Rezension von Udo Brandes
NachDenkSeiten.de

Die Lektüre lohnt! Es ist ein Buch, das nach der Lektüre noch lange in einem nachhallt und im besten Fall zu einem besseren, nämlich wirklich eigenem Leben führen kann […] Mein Problem beim Schreiben dieser Rezension war, dass Andricks Buch dermaßen viele interessante Analysen und Erkenntnisse enthält, dass ich am liebsten das halbe Buch zitiert hätte. Selten habe ich eine so präzise und entlarvende Beschreibung unserer gesellschaftlichen Realität gelesen.

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Rezension von Michael O. R. Kröher
Harvard Business Manager (04/2020)

Für Andrick ist das, was in der postmodernen Arbeitswelt als Erfolg honoriert wird, ein „Rauschmittel und Manipulationsinstrument“, „eine lauwarme Erlösung“ […] Gegen das fatale Vergöttern von Erfolg, argumentiert Andrick, hilft nur ein selbstbestimmtes Denken, Philosophieren in ideeller Freiheit, befördert durch reflektierte Führungskräfte. Das klingt bisweilen rigide und anachronistisch. Doch liest sich der linear aufgebaute Text rational, die Sprache setzt sich wohltuend ab vom Wortgeklingel der Psycho- und Ratgeberliteratur und verlockt zur Auseinandersetzung mit den steilen Thesen.

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Rezension von Eike Gebhardt
Deutschlandfunk Kultur

In der heutigen Arbeitswelt liegt eine Perversion unseres Ideals der Selbstbestimmung: der Ehrgeiz, mit dem wir an unserem Selbst arbeiten, dient letztlich nur fremden und zweifelhaften Zwecken, findet Michael Andrick. […] Was im Gewand einer psychologischen Diagnose daherkommt, ist ein Programm zur Umwertung unserer Werte – eben unserer Normalität. Also ein Plädoyer für die Revolution des Grundgesetzes unserer Marktgesellschaft. Unter deren Diktat nämlich können wir kaum anders als fremdbestimmt leben.

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Interview mit Bernd Kramer
Süddeutsche Zeitung


Es gibt nicht Unoriginelleres als eine Karriere.

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Rezension von Thomas Vašek
Hohe Luft Magazin für Philosophie

Andricks These ist ebenso überraschend wie einleuchtend. Die moderne Industriegesellschaft organisiert Erfolg und Ehrgeiz, eben dadurch vermag sie es, die Identitätssuche der Menschen für ihre Zwecke einzuspannen. […] Die Philosophie kann uns helfen, so Andrick, uns diesen Mechanismen zu entziehen und eine eigene Lebensweise zu bewahren.

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Buchempfehlung 
Fachverband Werte und Normen

 Der Autor analysiert schonungslos die Mechanismen unseres modernen Lebensstils und legt für jedermann nachvollziehbar dar, dass die moderne Arbeitswelt (sowie das Streben nach Status und Erfolg) darauf ausgelegt ist, den Menschen in eine Sinn-Leere zu treiben. Diese Sinn-Leere sorgt in perfider Art und Weise dafür, dass der einzelne immer mehr nach dem verlangt, was ihn zuvor die Sinn-Krise gestürzt hat: Arbeit und Erfolg. Warum? Weil es der modernen Arbeitswelt gelungen ist, den Menschen von allen anderen Sinn-Angeboten abzuschirmen – nur noch in der Sinn-Leere findet er eine „sinnvolle“ Beschäftigung.

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Rezension von Christoph Baudson 
Sustainable Pace

Christoph Baudson bietet auf sustainableplace.net eine englischsprachige Erörterung des Buchs: „Michael Andrick has a great way of deconstructing words and letting us question our own beliefs.“

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Interview
Radio Eins – Literaturagenten


Ein wichtiges Buch für die Zeit nach Corona
Sendung 10.05.2020, Interview ab Minute 41:15

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Interview
Oldenburger Stadtmagazin


Ist Ehrgeiz eine Tugend?

 

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